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Deutschland, (k)ein Sonnenblumenland?


Germany
August 3, 2017

Beliebt als Öl in der Küche, begehrt als Schrot im Tierfutter: Sonnenblumen sind geschätzte Ackerfrucht und ihre Blüte in diesen Tagen eine Wohltat für die Seele.

Berlin, 03. August 2017. Aktuell blüht die Sonnenblume in der Europäischen Union auf 4,2 Millionen Hektar. Damit ist die Pflanze im Anbau zweitwichtigste Ölfrucht in Europa hinter Raps mit 6,5 Millionen Hektar. Die EU-Kommission geht in diesem Jahr von einer Sonnenblumenernte in Höhe von 9 Millionen Tonnen aus – ein Plus von 5 Prozent zum Vorjahr.

In Deutschland ist vor allem das Öl der Sonnenblume begehrt, das reich an Vitamin E und ungesättigten Fettsäuren ist. Etwa 3,8 Kilogramm verbraucht jeder Deutsche jährlich in Form von Speiseöl, Margarine oder auch Frittieröl etwa für Pommes. Nach Raps- ist Sonnenblumenöl beliebtestes Speiseöl der Deutschen. “Das ist wie bei den Pandabären: Allein das Bild der Sonnenblume erweckt in uns schon ein positives Gefühl und beeinflusst somit unsere Kaufentscheidung“, so Wilhelm F. Thywissen, Präsident von OVID Verband der 
ölsaatenverarbeitenden Industrie in Deutschland.

In voller Pracht steht die Sonnenblume in Deutschland derzeit auf rund 20.000 Hektar – das entspricht in etwa der Größe des heimischen Sojaanbaues. Zum Vergleich: Raps gedeiht hierzulande auf rund 1,2 Millionen Hektar. „Sonnenblumen besetzen im deutschen Anbau eher eine Nische. Das liegt vor allem am feucht-kühlen Klima in unseren Breiten. Umso wichtiger ist daher der Import der Saaten aus unseren europäischen Nachbarländern“, so Thywissen.

Deutschland importierte im letzten Jahr rund 350.000 Tonnen Sonnenblumensaaten. Ein Großteil der Ware kam aus Ungarn oder Frankreich. Bei der Verarbeitung der Saaten durch die Ölmühlen entsteht neben Sonnenblumenöl als Koppelprodukt auch Schrot, das als hochwertiges Eiweißfutter überwiegend an Rinder und Geflügel verfüttert wird. In der gesamten 
Tierfütterung kamen im letzten Jahr rund 314.000 Tonnen Sonnenblumenschrot zum Einsatz.

OVID Verband der ölsaatenverarbeitenden Industrie in Deutschland e.V.
OVID vertritt als Verband die Interessen der ölsaatenverarbeitenden und ölraffinierenden Unternehmen in Deutschland. Die Kernaufgabe der 17 Mitgliedsfirmen ist die Verarbeitung von Ölsaaten und Pflanzenölen zu Produkten für die Lebensmittelindustrie, die Oleochemie, die technische Verwendung und für die Bioenergie. Als Verband ist OVID Schnittstelle zwischen seinen Mitgliedsunternehmen, politischen Entscheidungsträgern, Wirtschaft, Wissenschaft und Institutionen sowie Medien und der Öffentlichkeit. Sitz des Verbandes ist Berlin, in Brüssel ist OVID über den europäischen Verband FEDIOL vertreten.
www.ovid-verband.de



Published: August 3, 2017

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